Das VIAC-Sekretariat ist auch vor Ort wieder erreichbar und steht zu Ihrer Verfügung. Da sich die Situation ständig ändert, werden diese Informationen hier regelmäßig aktualisiert.

Die folgenden Maßnahmen wurden ergriffen, um Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig die Aufrechterhaltung unsere Dienste zu gewährleisten.

  • Die Falladministration ist dank unseres elektronischen Fallmanagementsystems, das 2019 eingeführt wurde, voll funktionsfähig.

  • VIAC bittet die Parteien, alle schriftlichen Eingaben und alle Beilagen, einschließlich Zeugenaussagen und Expertenberichten, bevorzugt elektronisch einzureichen (Artikel 12 Abs 2 Wiener Regeln). Bzgl der Klage ersuchen wir um zusätzliche Übermittlung von ausreichend Ausfertigungen für den/die Beklagten in Papierform gem. Artikel 12 Abs 1. Schiedsrichter und Mediatoren werden ebenfalls gebeten, nur elektronische Kopien von fallbezogenen Dokumenten zu verwenden.

  • Zur Zeit arbeiten Post und DHL Österreich einwandfrei, aber dies könnte sich in Zukunft ändern. Das VIAC-Sekretariat kann in bestimmten Fällen eine Ausfertigung des Schiedsspruchs auch elektronisch zustellen. Art 36 Abs 5 Wiener Regeln wurde diesbezüglich mit Wirkung 1.4.2020 klargestellt. Einen ausführlichen Kommentar zu dieser neuen Fassung sowie generelle Informationen, wie VIAC-Schiedsverfahren in COVID-Zeiten geführt werden, können Sie in folgendem Artikel nachlesen: Fremuth-Wolf, Auswirkungen der COVID-19-Krise auf VIAC-Schiedsverfahren,  ecolex 5/2020. Eine Kurzfassung des Artikels finden Sie auf der Website der MANZ'sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung GmbH.

 

Weitere Informationen:

Dies ist eine Angelegenheit, die uns alle betrifft, und wir möchten den Austausch von Lösungen in dieser für uns alle herausfordernden Situation fördern.

Wenn Sie Fragen zu den Services des VIAC im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 haben, kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hier finden Sie Gesetze, Erlässe, Verordnungen und Rundschreiben im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Österreich: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Rechtliches.html sowie Reisewarnungen des BMEIA https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen/

 

Durchführung von (mündlichen) Verhandlungen in Zeiten von COVID-19

Mündliche Schiedsverhandlungen können ab sofort wieder in den Räumlichkeiten der WKÖ abgehalten werden (Stand: 30. Mai 2020).

Da die Verfügbarkeit der Räume begrenzt und eine sorgfältige Planung notwendig ist, kontaktieren Sie bitte umgehend ihren Case-Manager, wenn sie eine Verhandlung bei uns planen. Es steht auch ein Raum mit speziellem Video-Conferencing-Equipment zur Verfügung, der für die Zwecke einer virtuellen Verhandlung angemietet werden kann. Auch hier bitten wir um rechtzeitige Kontaktaufnahme mit dem Sekretariat.

Das neu veröffentlichte „Vienna Protocol – A Practical Checklist for Remote Hearings“ von VIAC, das für Schiedsverfahren einer beliebigen Institution Anwendung findet, bietet Parteien, Anwälten und Schiedsrichtern bei der Durchführung von Verhandlungen in Zeiten des COVID-19 eine Orientierungshilfe:

 

Parteien, Anwälten und Schiedsrichtern wird empfohlen, in einer Case-Management Konferenz die in der Checkliste aufgeworfenen Fragen zu erörtern.

Weiterführende Informationen (auch zu rechtlichen Fragen) finden Sie auch in folgendem Artikel von Maxi Scherer: "Remote Hearings in International Arbitration: An Analytical Framework".

 

Öffentliche Konsultation über das Protocol for Online Case Management in International Arbitration

Das PlatformsProtocol, das gemeinam von Herbert Smith Freehills, Ashurst, CMS, DLA Piper, Hogan Lovells und Latham & Watkins erstellt wurde, richtet sich an alle Beteiligte von Schiedsverfahren, die ein Online-Case-Management-Tool nutzen möchten.

Der Konsultationszeitraum für das PlatformsProtocol läuft bis zum 31. August 2020.

https://protocol.techinarbitration.com